Immer an der Wand lang

Archive for Dezember, 2009

30
Dez

In den Skigebieten sind sowohl die Schlepp- als auch die Sessellifte in Betrieb und die Bedingungen zum snowboardfahren sind gut. Genau der richtige Zeitpunkt für uns auch ein wenig kreativ zu werden und diesen aufregendem Sport aus der Hafepipe an die Wand zu bringen. Mit unseren Snowboard Wandtattoos kann man die Aktion von der Piste auch zu Hause noch mal Revue passieren lassen. Wir hoffen, mit dieser Auswahl, für den ein oder andere Snowboarder das richtige dabei zu haben:

Snowboard Wandtattoo

Snowboard Wandtattoo

Snowboarder im Lift

Snowboarder im Lift

Snowboarder Big Air

Snowboarder Big Air

Snowboard Wandtattoo

Snowboard Wandtattoo

Hier geht es zur Gesamtauswahl unserer Snowboardmotive.

Category : Allgemein | Wandtattoo
8
Dez

Ein Haus mit großer Vergangenheit in Paderborn wurde bislang bei Stadtführungen nur wenig Beachtung geschenkt. Doch es hat schon so einiges erlebt und erzählt nun ein wenig von seiner Geschichte über die Eingangstür an der Vorderseite. Diese Tür war bislang eine einfache Glastür, welche nun mit einer bedruckten Milchglasfolie aufgepeppt wurde. Die Milchglasfolie wurde von der Innenseite der Tür beklebt und wirkt nun gerade in den Abendstunden besonders schön, wenn das Licht im Flur des Hauses noch nicht erloschen ist.
Hier zwei Bilder der Tür:

Milchglastür

Milchglastür

Die Tür bei Tageslicht:

Decofolie

Decofolie

Für alle die den Text der Tür auch hier mal nachlesen möchten:

Das Pesthaus an der Mühle

1618 Gründung des Klosters der Kapuzinessen
1684 Grundsteinlegung dieses Gebäudes im nordöstlichen Teil der Klosteranlage
Bauweise:
Das Gebäude ist ein dreigeschossiger Bruchsteinbau mit Vollwalmdach. Die Balkenlagen an den Giebeln sind durch eiserne Anker mit dem Mauerwerk verbunden. Die Wände im Erdgeschoss sind ca. 105cm stark. Das Mauerwerk dürfte von Anfang an durchweg verputzt gewesen sein. Bis 1950 hatte das Gebäude eine Schiefereindeckung. Im Kellergeschoss befinden sich 6 volle Kreuzgratgewölbe. Der Verlauf der Dammpader bildet zum Osten eine natürliche Grenze.

Schon um 1700 wurde hier eine Mühle des Domkapitulariats betrieben. In der Ostmauer sind noch zwei in Backsteine gefasste Löcher für die Achsen der Mühlräder zu sehen, was beweist, dass hier die älteste Mühle Paderborns in Betrieb gewesen ist. Auch findet man in dieser Zeit die erste Erwähnung des bis heute für dieses Gebäude gebräuchlichen Namens „Pesthaus“.

Die ursprüngliche Funktion des Gebäudes ist mit der Bezeichnung allerdings nicht geklärt und kann nur aus baulichen Befunden erschlossen werden. Danach handelt es sich bei dem Bau wohl in erster Linie um ein großformatiges Lager- und Wirtschaftsgebäude, welches möglicherweise im Bedarfsfall auch als Krankenhaus oder zur Isolierung von ansteckenden Kranken genutzt werden konnte. Zur Unterbringung von Pestkranken kann es jedoch kaum genutzt worden sein, denn diese Krankheit war zur Bauzeit im Mitteleuropa schon weitgehend ausgestorben.

Sowohl der großformatige und nur von Außen zu erschließende sowie stark gesicherte Keller wie auch die große Feuerstelle im Erdgeschoss lassen auf eine primäre Nutzung des Gebäudes als Brauhaus der Kapuzinessen schließen. Dann dürften die oberen Geschosse vor allem der Getreidelagerung gedient haben.

Nach einer Überlieferung von 1788 ist das Gebäude zumindest temporär zu Wohnzwecken genutzt worden.

3. Mai 1825 Übernahme durch die Regierung in Minden zur Nutzung als Militär-Lazarett für die Garnison Paderborn. In dieser Zeit ist das Gebäude für die neuen Zwecke umgebaut und ca. 6,2m nach Westen verlängert worden.

Seit 1843 wurde das Bauwerk nach Aussterben der Kapuzinessen als staatlicher Besitz betrachtet. 1857 ist der Bau auf dem Stadtplan von Paderborn als Hospital eingetragen. Seit 1868 sollen in dem Gebäude Handwerker untergebracht worden sein und noch 1902 war der noch im Besitz des Staates befindliche Bau zu Wohnungen für Militärhandwerker eingerichtet.

1905 erwarb der Schmiedemeister Franz Kors das Gebäude. Auch da wurde es zu Wohnzwecken genutzt. Auf der Rückseite des Bauwerks wurde eine Metallschlosserei gebaut. Während des Luftangriffs am 27.März 1945 suchten viele Paderborner in den Kellergewölben Schutz vor den Bomben.

Seit 1985 steht das Gebäude unter Denkmalschutz.

Category : Allgemein